Mal was anderes: Einen 6000er besteigen

Satt und müde vom Sitzen im Büro? Wenn du etwas Erfahrung im Bergsport hast, könnte dies etwas für dich sein. Für erfahrene Trekker, die sich im Bergsteigen versuchen möchten, oder weniger erfahrene Bergsteiger, die eine gute Herausforderung suchen, ist Island Peak mit 6.189 Meter die perfekte Option im Himalaya. Der Aufstieg ist anspruchsvoll, aber nicht zu technisch. Der spektakuläre Trek zum Island Peak folgt weitgehend dem klassischen Everest-Basislager-Trek, und die Panoramablicke vom Gipfel der höchsten Berge der Welt sind unvergesslich.

Die Island Peak Besteigung folgt den Schritten von Tenzing Norgay, der 1953 den Gipfel erreichte und diesen Trek in einer Aufwärm-Expedition machte, bevor er auf den Gipfel des Mount Everest stieg. Island Peak ist einer der klassischen Trekkinggipfel Nepals, nicht nur, weil er in der Nähe des Everest Base Camps liegt, sondern auch wegen des einzigartigen Panoramablicks von oben.

Dieser Gipfel liegt am südlichen Fuße des atemberaubenden Lhotse und nur wenige Tage vom Everest Base Camp entfernt. Der Name „Island Peak“ wurde dem Berg von einer Gruppe von Entdeckern in den 50er Jahren gegeben, die sagten, dass er von Dingboche aus wie eine Insel in einem Eismeer aussah.

Der richtige Name für Island Peak ist Imja Tse. Während die Herausforderung, einen Gipfel zu besteigen, nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte, erfordert Island Peak keine fortgeschrittenen Kletterfähigkeiten. Daher ist er eine ideale Erstbesteigung für erfahrene Trekker und unerfahrene Bergsteiger.

Island Peak befindet sich in der Nähe des Mount Everest und bietet vom Gipfel aus einen erstaunlichen Blick auf den Everest und andere Giganten. Die Wanderung dorthin ist ebenfalls spektakulär und sollte nicht nur als Aufwärmübung für den Gipfelversuch angesehen werden. Der Gipfel befindet sich im Imja-Tal, das man nach dem Durchqueren der wilderen Pfade des Khumbu-Tals auf dem traditionellen Everest-Basislager-Trek erreicht. Nachdem man von Kathmandu nach Lukla geflogen ist, geht es weiter nach Namche Bazaar, dem geschäftigen Kernland der Sherpa-Kultur, wo du einige Tage zur Akklimatisierung verbringen musst. Weiter geht es nach Tengboche mit seinem berühmten Kloster, wo du den Segen des Hauptlamas suchen kannst, und dann weiter nach Dingboche im Imja-Tal.

Hier und um Dingboche herum kann man sich noch ein paar Tage akklimatisieren, dann geht es weiter nach Gorak Shep, ganz in der Nähe des Everest-Basislagers. Von hier aus kann man bei guten Bedingungen auf den Gipfel des Kala Patthar aufsteigen. Dies ist ein kurzer, aber anspruchsvoller Aufstieg von 2-3 Stunden, der aber eine gute Vorbereitung (und Akklimatisierung) auf den Island Peak in den nächsten Tagen darstellt.

Mal was anderes, oder? Kommst du mit?